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Yaşasın Güzel Futbol! Yaşasın Socrates!
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BAŞLIK: Yaşasın Güzel Futbol! Yaşasın Socrates!
Yaşasın Güzel Futbol! Yaşasın Socrates! 06 Ara 2011 11:27 #3421
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Çok çok güzel bir veda ve belki de buluşma yazısı. Hakkı, oturup harf harf tercüme etmek; af dileyip bir iki belirlemesini aktarmakla yetineceğim. Halikarnas Balıkçısı için söylendiğini hatırlıyorum: "A4'ü aşmaması gereken bir yazıyı bir cümle aştığı ve fakat o cümlenin çıkarılamadığı söylenir. Nasıl bir bütünlükse; pek biz fanilerin anlamayacağı türden olsa gerek. Mämä Sykora da Socrates için aynı şeyi söylüyor "kein Schritt zu viel" doğrusu o kadar "spor" yazısı okudum bu tadı veren bir lezzete denk gelmedim; "tek fazla adım yok" Almanya'daki futbol şampiyonasında, zamanın Brezilya teknik direktörü "kimseye güzellik ödülü vermiyorlar" demiş; rezil futbola iltica ettirmişti. Socrates, bırakın bu rezilliği, 1994 yılı şampiyonluğu için bile "«Das war eine echte Qual. Mir taten die Augen weh, wenn ich mir die Spiele meines Landes anschaute. Grausam.» demiş. (Eziyet. Gözlerim ağrıyor. Korkunç." Ve final "Ben şiiri değil, şiir beni ciddiye alsın; yeter" diyen Can Yücel'e bir gönderme mi acaba? "«Kein Spieler gibt seine Fussballkarriere auf. Der Fussball ist es, der sich von den Spielern abwendet». (Futbol bırakılmaz; bırakır.) Futbol onu bırakmadı ama vücudu o kadar alkolü kaldıranmadı; belki de, futbolu öldürmesine daha fazla göz yumamadı. Hatırlayanı ve seyredeni çok olsun. «Für mich darf der Sieg nie die Mittel heiligen. Es lebe der schöne Fussball!» (Benim için galibiyetin kutsiyeti yok; yaşasın güzel futbol.) Yaşasın Güzel Futbol Yaşasın Socrates Zum Abschied des Allergrössten / Socrates'e Veda Niemand spielte eleganteren Fussball als er. Unendlich grazil trotz seiner Körperlänge von 192 Zentimetern, kein Schritt zu viel, den Kopf stets oben und dabei das gesamte Spielfeld im Blick. Gesegnet mit einer stupenden Technik und einem unvergleichlichen Auge für die Mitspieler und offene Räume. Aus dem Nichts kreierte er völlig neue Spielsituationen, seine Pässe spielte er mit einer unglaublichen Nonchalance und bevorzugt mit der Hacke. Wenn Sócrates spielte, sah es zu keinem Zeitpunkt nach Anstrengung oder gar Kampf aus. Ihm zuzuschauen war ein ebensolcher Genuss, wie für ihn selber der Fussball offensichtlich auch war. Gestern verschied der virtuose Brasilianer geschwächt von den Folgen übermässigen Alkoholkonsums – im Alter von 57 Jahren an den Folgen eines septischen Schocks, der von einer Entzündung im Darm herrührte. Mit ihm verstarb der letzte grosse Künstler, den der Weltfussball hervorgebracht hatte, das Idol unzähliger Jugendlicher in den Achtzigern und Sinnbild des schönen brasilianischen Fussballs. Wäre er in der heutigen Zeit aktiv gewesen, er hätte es wohl kaum über die Fussballplätze der Provinz herausgebracht. Gegenspieler wären ihn hart angegangen, mit der Athletik wäre er nicht zurechtgekommen, den Raum und die Zeit, die er mit seinen Geistesblitzen füllte, hätte man ihm nicht gelassen. Und vor allem wäre ihm selber die Lust vergangen. Schon den Weltmeistertitel seiner Landsleute von 1994 kommentierte der studierte Arzt so: «Das war eine echte Qual. Mir taten die Augen weh, wenn ich mir die Spiele meines Landes anschaute. Grausam.» Bei Sócrates war Fussball Kunst. Als Captain führte er die Seleção an der WM 1982 an und bildete zusammen mit Zico, Falcão und Toninho Cerezo das «magische Quartett» im Mittelfeld, das das ergreifende Offensivspiel der Mannschaft orchestrierte (siehe Videos in der Bildstrecke). «Von taktischem Geplänkel halte ich ganz und gar nichts», sagte die bärtige Nummer 8 einst. «Für mich darf der Sieg nie die Mittel heiligen. Es lebe der schöne Fussball!» Es war diese Einstellung, die Brasilien damals den WM-Titel kostete. Anstatt das 2:2 gegen Italien in der Zwischenrunde zu verwalten, das für die Halbfinalqualifikation gereicht hätte, stürmte die Mannschaft munter weiter nach vorne, bis Paolo Rossi ihr den Todesstoss versetzte. Bedauern? «Was bedeuten schon Titel? Gar nichts.» Sócrates lebte, um zu spielen. Nicht für Trophäen. Er trainierte nur ungern, genoss dafür das Leben umso mehr. Er spielte und feierte, rauchte und revolutionierte. Bei seinem Stammverein Corinthians führte er die «Democracia Corinthiana» ein, die Hierarchien abschaffte und die Mannschaft über Trainingszeiten, Aufstellung und Menüwahl abstimmen liess. Als Aufruf zur Wahlbeteiligung prangte auf ihren Trikots «DIA 15 VOTE». Diese Kommunalwahl ebnete den Weg zur Beendigung der 20-jährigen Militärdiktatur. Am Tag von Sócrates’ Tod wurde Corinthians zum fünften Mal in der Vereinsgeschichte brasilianischer Meister. Nur ein einziges Auslandsengagement erlebte der Ausnahmekönner als Profi. Trotz Angeboten vieler Grossklubs suchte er sich die Fiorentina aus, angeblich weil es der einzige Verein war, der Sex auch später als drei Tage vor dem Spiel erlaubte. Glücklich wurde er indes in Italien nie. Denn wer ihn einschränkte, nahm ihm die Lust am Fussball. Und ohne diese wollte er nicht leben. Noch mit 50 Jahren versuchte er, diese Lust wieder zurückzugewinnen und liess sich zu einem einmonatigen Abenteuer beim englischen Provinzklub Garforth Town überreden. Doch lange hielt sie nicht an. Sócrates fiel tief und verlor gestern Sonntag seinen letzten Kampf. «Kein Spieler gibt seine Fussballkarriere auf. Der Fussball ist es, der sich von den Spielern abwendet», sagte er einmal. Für ihn, den Artisten, war dies nur schwer zu ertragen. Sócrates hinterlässt eine Ehefrau und sechs Kinder, und bei Fussballfans auf der ganzen Welt die süssesten Erinnerungen an wunderbare Momente der Magie auf dem Platz. Er hat vielen Zuschauern gezeigt, wie unendlich schön dieser Sport sein kann, und sie für immer in seinen Bann gezogen. Ich bin einer davon. Danke, Dr. Sócrates! Kaynak |
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Son Düzenleme: 06 Ara 2011 14:21 Düzenleyen hasever.
Şu kullanıcılar Teşekkür etti: Murat
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